Mittwoch, 27. Oktober 2010

Südtiroler Bikeparadies: Die Ferienregionen Seiser Alm und Gröden

© Seiser Alm Marketing - Laurin Moser

Mit einem rund 1.000 Kilometer langen Tourennetz locken sich die Ferienregionen Seiser Alm und Gröden als attraktive Bikeregion nach Südtirol. Seit September 2010 können Sie auf rund 30 per GPS erfassten Routen quer über die größte Hochalm Europas biken oder am Fuße des Schlern kräftig in die Pedale treten. 

Die Bikestrecken in verschiedenen Schwierigkeitsgraden liegen in einer Höhenlage zwischen 700 und 2.450 Metern und bieten sowohl Genussradlern und Familien als auch Extrem-Sportlern die passende Tour. Rund 200 bis 500 Höhenmeter weisen die sanften Rad-Ausflüge aus. Suchen Sie die Herausforderung? Dann probieren Sie, bis zu 2.500 Höhenmeter zu bewältigen, beispielsweise bei der "Tierser Alpl"-Tour. Um Umweltschäden zu vermeiden, wurden ausschließlich bereits bestehende Wirtschaftswege genutzt - sowohl asphaltierte als auch Schotterwege führen durch das größtenteils autofreie Landschaftsschutz-gebiet Seiser Alm und den Naturpark Schlern/Rosengarten. 

Bequem unterwegs sind auch „Nicht-Radfahrer“, für die die Bikeregion Seiser Alm / Gröden Pedelecs zum Ausleihen anbietet.  Das Pedelce ist ein Elektrofahrrad und bietet maximalen Fahrspaß bei halbem Aufwand. Auf festem Untergrund geht's zu den schönsten Ausflugszielen auf der Seiser Alm und in den Dörfern Kastelruth, Seis und Völs. Auch Ausflüge nach Klausen und Brixen sowie nach Gröden sind möglich. Das E-Bike kann bei sieben verschiedenen Verleihstationen in Kastelruth, Seis oder Völs ausgeliehen werden - die gleichzeitig auch Akku-Wechselstationen sind. Insgesamt stehen 18 Räder zur Verfügung, die Kosten pro Rad liegen bei 20 Euro pro Tag, für einen halben Tag werden 10 Euro berechnet. 

Auf dem neuen Bikeportal www.mtb-dolomites.com erhalten Sie Tourdaten, Roadbook sowie die entsprechenden GPS-Daten zum Download.  

Weitere Informationen zur Ferienregion Seiser Alm und Buchungsmöglichkeiten gibt es unter www.seiseralm.it.

Samstag, 2. Oktober 2010

Buchtipp: Wut allein reicht nicht – Wie wir die Erde vor uns schützen können

© Gütersloher Verlagshaus
Hannes Jaenicke weiß, dass Wut allein nicht reicht, um die Welt zu verbessern, aber sie ist ein Anfang. Sie ist der Beginn eines Umwelt- und Klimaschutzprogramms, das hilft, die Erde vor uns Menschen und unserer Ausbeutung und Zerstörung zu schützen.
Nach dem Riesenerfolg der Sendungen „Im Einsatz für...“ im ZDF deckt Hannes Jaenicke in diesem Buch auf, welcher Umweltkrimi tagtäglich auf der Welt gedreht wird: das Aussterben von unzähligen Tierarten, die Zerstörung des Klimas, die Ignoranz der Politiker und damit das Ende der Erde, wie wir sie kennen.
Was mir so besonders gut an dem Buch gefällt, dass am Ende eines jeden Kapitels keine ohnmächtige Wut im Sinne von „Ich als Einzelperson kann daran ja sowieso nichts ändern,“ überbleibt, sonder sehr pragmatische Tipps aufgelistet werden, was wir in unserem Alltag verändern können, um Umwelt und Tiere zu schützen. Und da sind ein paar erstaunlich simple Anregungen dabei, die spielend leicht umzusetzen sind und im besten Fall nicht nur gut für die Umwelt und Tiere sind, sondern auch noch den eigenen Geldbeutel schonen!
Autoren: Hannes Jaenicke & Judith Adlhoch
Verlag: Gütersloher Verlagshaus
Auflage: 1. Auflage, September 2010
ISBN: 978-3-579-06761-2
Preis: 22,95 € (D), 23,60 € (A), 38,90 sFR
Bezug über www.amazon.de oder über www.buch.de inklusive Meilengutschrift Miles & More (Lufthansa).
Auch als Audio-CD erhältlich
ISBN: 978-3-579-07633-1
Offizielle Website zum Buch

Top-TV-Tipp „Im Einsatz für Gorilla“ mit Hannes Jaenicke am 12. Oktober im ZDF

© Tangofilm/Martina Scheingraber
Nach den ebenso packenden wie einfühlsam erzählten Dokumentationen über aussterbende Tierarten – Orang-Utans, Eisbären und Haie – strahlt das ZDF am 12. Oktober 2010 um 23.30 Uhr den vierten Teil der Serie aus: „Im Einsatz für Gorillas“.

Gedreht wurde Folge unter anderem im Virunga Nationalpark in der Demokratischen Republik Kongo, in altbewährter und erfolgreicher Besetzung mit Hannes Jaenicke vor der Kamera und Markus Strobel als Kamermann und Produzent dahinter.

Und wieder einmal steht der Zeiger der Uhr auf ganz kurz vor zwölf: Weltweit gibt es schätzungsweise noch 380 Berggorillas! Ihr Lebensraum ist bedroht durch Kriege, Abholzung der Wälder, Rebellenkämpfe sowie durch den Abbau des Erzes Coltan, das zu Tantal verarbeitet sich in jedem Handy und jedem Laptop befindet und somit auch einen direkten Anknüpfungspunkt an unsere eigenen Konsumgewohnheiten bietet.

Schade ist, dass der ZDF offensichtlich zunehmend auch Quoten im Blick hat und – trotz der Erfolge der letzten Episoden, die zur besten Sendezeit um 20 Uhr über den Äther geschickt wurden, diese Folge nun an einen Randtermin verbannt hat, und das auch noch zu einem Datum, in der im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen Schulferien sind! Also, wenn sie am 12.10. in der Nähe eines Fernsehers sind: ZDF einschalten!

Ebenfalls vormerken: in der November-Ausgabe gibt’s dann einen Bericht zu den Dreharbeiten im Kongo von Hannes Jaenicke und Markus Strobel von uns.

Sendetermin: Dienstag, 12. Oktober 2010, ZDF, 23.30 Uhr

Wer die Folge verpasst, kann sie jederzeit über die Mediathek des ZDF im Internet abrufen:
www.zdf.de/ZDFmediathek
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