Freitag, 24. Dezember 2010

Virtueller Adventskalender, Tag 24: Frohe Weihnachten rund um den Globus

Wir hoffen, Ihnen hat unser virtueller Adventskalender gefallen und Ihnen die eine oder andere Anregung gegeben oder einfach die Adventszeit etwas netter gemacht. Heute wünschen wir Ihnen ein fröhliches Weihnachtsfest und wenn Sie irgendwem auf diesem Globus heute auch fröhliche Weihnachten wünschen wollen, tun Sie es doch einfach mal in der Landessprache! Genießen Sie die Entspannung der Weihnachtstage. Wir machen jetzt ein paar Tage Pause und melden uns dann zum Jahreswechsel zurück.

Afrikaans: Een Plesierige Kerfees
Albanisch: Gezur Krislinjden

Arabisch: Idah Saidan Wa Sanah Jadidah


Armenisch: Shenoraavor Nor Dari yev Pari Gaghand


Bahasa Malaysia: Selamat Hari Natal


Baskisch: Zorionak eta Urte Berri On!


Bengali: Shuvo Naba Barsha


Brasilianisch: Boas Festas e Feliz Ano Novo


Bulgarisch: Tchestita Koleda; Tchestito Rojdestvo Hristovo


Catalanisch: Bon Nadal i un Bon Any Nou!

Chile: Feliz Navidad


Chinesisch (Kantonesisch): Gun Tso Sun Tan'Gung Haw Sun

Chinesisch (Mandarin): Kung His Hsin Nien bing Chu Shen Tan
Dänisch: Glædelig Jul


Englisch: Merry Christmas


Esperanto: Gajan Kristnaskon


Estnisch: Ruumsaid juulup|hi


Finnisch: Hyvaa joulua


Flemisch: Zalig Kerstfeest en Gelukkig nieuw jaar
Französisch: Joyeux Noel


Gälisch: Nollaig chridheil agus Bliadhna mhath ùr!
Griechisch: Kala Christouyenna!


Hebreisch: Mo'adim Lesimkha. Chena tova


Hindi: Shub Naya Baras
Isländisch: Gledileg Jol
Indonesisch: Selamat Hari Natal


Irisch: Nollaig Shona Dhuit, or Nodlaig mhaith chugnat
Italienisch: Buone Feste Natalizie


Japanisch: Shinnen omedeto. Kurisumasu Omedeto


Jugoslawisch: Cestitamo Bozic


Kroatisch: Sretan Bozic
Koreanisch: Sung Tan Chuk Ha


Latein: Natale hilare et Annum Faustum!


Lettisch: Prieci'gus Ziemsve'tkus un Laimi'gu Jauno Gadu!
Littauisch: Linksmu Kaledu

Lowr


Mazedonisch: Sreken Bozhik


Maori: Meri Kirihimete


Niederländisch: Vrolijk Kerstfeest en een Gelukkig Nieuwjaar! oder Zalig Kerstfeast
Norwegisch: God Jul, or Gledelig Jul


Papiamento: Bon Pasco
Philippinisch: Maligayan Pasko!


Polnisch: Wesolych Swiat Bozego Narodzenia or Boze Narodzenie


Portugiesisch: Feliz Natal


Rumänisch: Sarbatori vesele


Russisch: Pozdrevlyayu s prazdnikom Rozhdestva is Novim Godom


Serbisch: Hristos se rodi


Slovakisch: Sretan Bozic or Vesele vianoce


Slovene: Vesele Bozicne. Screcno Novo Leto
Spanisch: Feliz Navidad


Schwedisch: God Jul und (Och) Ett Gott Nytt År


Tagalog: Maligayamg Pasko. Masaganang Bagong Taon
Thai: Sawadee Pee Mai


Tschechisch: Prejeme Vam Vesele Vanoce a stastny Novy Rok
Türkisch: Noeliniz Ve Yeni Yiliniz Kutlu Olsun


Ukraine: Srozhdestvom Kristovym
Ungariscg: Kellemes karácsonyt és boldog Újévet!
Urdu: Naya Saal Mubarak Ho


Vietnamesisch: Chung Mung Giang Sinh

Donnerstag, 23. Dezember 2010

Virtueller Adventskalender, Tag 23: Mr. Bean wünscht schon mal Frohe Weihnachten

So, alles dekoriert, Geschenke im Sack und Nachtisch vorbereitet? Dann können wir uns ja jetzt entspannt zurücklegen und uns schon mal von Mr. Bean auf seine eigene Art und Weise schöne Weihnachten wünschen lassen.

Film ab!

Mittwoch, 22. Dezember 2010

Virtueller Adventskalender, Tag 22: Last Minute Deko

Irgendwie noch nicht dazu gekommen, sich über die Deko für übermorgen Gedanken zu machen? Hier kommen ein paar Ideen, die Sie sogar höchstwahrscheinlich umsetzen können, ohne das Haus zu verlassen.

Ein paar Zimstangen mit einem Satin-Geschenkband oder etwas Bast zusammenbinden - sieht natürlich und warm aus und verbreitet einen tollen Duft.

Kleinere Weihnachtskugeln auf einem großen, runden Teller locker übereinander schichten, eine Kerze daneben stellen, eventuell als "Grundierung" silbernes Granulat - oder als witzigen Kontrastpunkt etwas Sand - darunter verteilen.
Auch eine Glasvase können Sie einfach mit Weihnachtskugeln "befüllen" und auf den Tisch stellen.

Ein paar einfache Zweige kommen in einer Vase toll zur Geltung - wenn sie vorher mit Silberfarbe angesprüht wurden.

Zuckerfrüchte wecken Kindheitserinnerungen. Hierfür einfach das Obst in Eiweiß tauchen und anschliessend in Zucker wälzen. Am besten ist dafür grobkörniger Zucker.

Und schließlich fehlt noch die passende Beleuchtung - je mehr es strahlt, umso festlicher ist die Stimmung. Dabei müssen es natürlich nicht Kerzen in der Klassikerfarbe rot sein. Auch weiße, silberne oder goldene Kerzen zaubern eine tolle Stimmung. Schaffen Sie verschiedene "Kerzeninseln" im Raum. Wenn Sie zwischen den Kerzen silberne oder goldene Metallsterne verteilen, die den Kerzenschein reflektieren, schaffen Sie auf einfache Art und Weise eine effektvolle Verstärkung.

Dienstag, 21. Dezember 2010

Virtueller Adventskalender, Tag 21: Ayurvedischer Hustentee

Aus gegebenem Anlass (Husten & Erkältung) haben den Großteil der Redaktion weiterhin im Griff, hier ein Rezept für 'ganz gesunden' Hustentee, mit dem wir es jetzt auch mal probieren werden:

je 1 Teelöffel
Süßholzwurzel
Ingwerpulver
Zimt
mit 200 ml sprudelnd-heißem Wasser übergießen.
Bei Bedarf mit Honig süßen (kein Zucker)
und heiß trinken.

Gute Besserung!

Montag, 20. Dezember 2010

Virtueller Adentskalender, Tag 20: Vom kleinen Jungen, der Gott treffen wollte

Wir hoffen, dass es auch für Sie allmählich ruhiger wird und Sie den Feiertagen entspannt und gelassen entgegen blicken können. Falls das noch nicht der Fall sein sollte: Gönnen Sie sich zwei Minuten Pause und lesen Sie diese nette Geschichte:

Es war einmal ein kleiner Junge, der unbedingt Gott treffen wollte. Er war sich darüber bewusst, dass der Weg zu dem Ort, an dem Gott lebte, ein sehr langer war. Also packte er sich einen Rucksack voll mit einigen Coladosen und mehreren Schokoladenriegeln und machte sich auf die Reise.

Er lief eine ganze Weile und kam in einen Park. Dort sah er eine alte Frau, die auf einer Bank saß und den Tauben zuschaute, die vor ihr nach Futter auf dem Boden suchten. Der kleine Junge setzte sich zu der Frau auf die Bank und öffnete seinen Rucksack. Er wollte sich gerade eine Cola herausholen, als er den hungrigen Blick der alten Frau sah. Also griff er zu einem Schokoriegel und reichte ihn der Frau.

Dankbar nahm sie die Süßigkeit und lächelte ihn an. Und es war ein wundervolles Lächeln! Der kleine Junge wollte dieses Lächeln noch einmal sehen und bot ihr auch eine Cola an. Und sie nahm die Cola und lächelte wieder - noch strahlender als zuvor. Der kleine Junge war selig.

Die beiden saßen den ganzen Nachmittag lang auf der Bank im Park, aßen Schokoriegel und tranken Cola - aber sprachen kein Wort.

Als es dunkel wurde, spürte der Junge, wie müde er war und er beschloss, zurück nach Hause zu gehen. Nach einigen Schritten hielt er inne und drehte sich um. Er ging zurück zu der Frau und umarmte sie.

Die alte Frau schenkte ihm dafür ihr allerschönstes Lächeln.

Zu Hause sah seine Mutter die Freude auf dem Gesicht des Jungen und fragte: "Was hast du denn heute Schönes gemacht, dass du so fröhlich aussiehst?"

Und der kleine Junge antwortete: "Ich habe mit Gott zu Mittag gegessen - und sie hat ein wundervolles Lächeln!"

Auch die alte Frau war nach Hause gegangen, wo ihr Sohn schon auf sie wartete. Auch er fragte sie, warum sie so fröhlich aussähe. Und sie antwortete: "Ich habe mit Gott zu Mittag gegessen - und er ist viel jünger, als ich gedacht habe."

Sonntag, 19. Dezember 2010

Virtueller Adentskalender, Tag 19: Reinhören: Carpe diem von Freddy Sahin-Scholl

Gestern abend beim Finale von "Supertalent" (was ich normalerweise nie anschaue, aber was tut man nicht alles, wenn man mit Grippe im Bett liegt) traute ich meinen Ohren nicht: Ein Mann, der mit zwei Stimmen singt, einer der sowohl reinstes Sopran als auch Tenor beherrscht. Dieser Herr, Freddy Sahin-Scholl, ist dann auch am Ende zum Supertalent 2010 gewählt worden.

Legen Sie sich entspannt zurück, drehen Sie den Lautsprecher auf volle Lautstärke und genießen Sie unser kleines "Adventskonzert":

Samstag, 18. Dezember 2010

Virtueller Adventskalender, Tag 18: Geschenke in letzter Minute

Ihnen fehlen noch ein paar Geschenke, es ist Samstag, die Stadt ist eh voll und wenn Sie auf der verschneiten Straßen schauen, können Sie sich Besseres vorstellen, als in die Stadt zu fahren, einen Parkplatz und dann auch noch das passende Geschenk zu suchen?

Dann schenken Sie doch etwas, wovon nicht nur der Beschenkte und die bedrohte Tierwelt profitieren, sondern auch Sie (indem Sie jetzt ganz entspannt daheim bleiben): Eine Patenschaft für ein Schutzprojekt von Pro Wildlife:

"Last-Minute-Schenker können noch bis zum Sonntag eine Patenschaft für das Elefanten- oder Affenschutzprojekt von Pro Wildlife beantragen.Sie schenken damit doppelt Freude: Der Beschenkte bekommt eine Paten-Urkunde und Sie unterstützen damit sinnvolle Projekte zum Schutz von Elefanten und Affen. Eine Patenschaft für ein Jahr kostet 60 Euro. Bitte geben Sie für Rückfragen Ihre Telefonnummer an."

Affenpatenschaft verschenken
Elefantenpatenschaft verschenken

Allgemeine Infos über Pro Wildlife unter
www.prowildlife.de

Freitag, 17. Dezember 2010

Virtueller Adventskalender, Tag 17: Die ultimative Weihnachtsmusik

Endspurt! In sieben Tagen ist Weihnachten. Allmählich wird des Zeit, sich um die passende musikalische Untermalung zu kümmern. Wir hätten da ein paar Tipps für Sie...

Stille Nacht und Oh Tannenbaum haben Sie schon zu oft gehört? Dann legen Sie doch mal die ultimativen Chartshow-Christmas-Songs auf. Unter anderem mit "Winter Wonderland", "All I want for Christmas" und "Coming home for Christmas". Wussten Sie, dass Kate Winslet auch singen kann? Mit "What If" tritt sie den Beweis an.



Ganz neu auf dem Markt ist die CD Kuschelrock Christmas. Mit Klassikern von John Lennon und Yoko Ono, Wham, Celine Dion, Gloria Estefan und Mickael Jackson.



Und zum Schluss noch ein Klassiker: das Weihnachts-Oratorium von Johann Sebastian Bach:



Wir wünschen Ihnen schon jetzt ein schönes 4. Adventswochenende!

Donnerstag, 16. Dezember 2010

Virtueller Adventskalender, Tag 16: Geschenktipp Knuffy, die Kuscheldecke

In Amerika ist die Kuscheldecke mit Ärmel längst ein Hit und der Star in TV Shows von Oprah Winfrey, David Letterman über NBC News bis zur Today Show. Nun heisst es auch bei uns: "Knuff" Dich ein! Mit der original "Knuffy" Decke!

"Knuffy" ist eine neue Kuscheldecke mit Ärmel, die jetzt auch in Deutschland erhältlich ist. Die Kuscheldecke "Knuffy" besticht durch Bewegungsfreiheit, ob beim gemütlichen Loungen zu Hause, beim Telefonieren, beim Lesen, beim Kuscheln, beim Reisen oder beim Essen. Dank des flauschigen Fleece hält sie von den Schultern bis zu den Füssen warm und ist wegen der praktischen Ärmel rundum komfortabel.

Warm halten muss nicht mehr langweilig sein! "Knuffy" macht sich nicht nur gut als gemütliche Kuscheldecke für Couchpotatoes. Mit "Knuffy" lassen sich die kalten Klimaanlagen oder Zugluft beim Reisen besser ertragen und auf Balkon oder Terrasse die ersten Sonnenstrahlen des bevorstehenden Frühlings warm genießen. "Knuffy" ist auch ein ideales Geschenk, denn mit der Kuscheldecke verschenkt man Wohlgefühl und Wärme.

Erhältlich ist die Kuscheldecke mit Ärmel online unter
www.knuff-me.com und telefonisch unter 0800 21 333 21.

Produktinformationen:
"Knuffy" gibt es in drei verschiedenen Farben, wobei die farbige Kontrastnaht jeder Decke den gewissen Pepp verleiht:
Bordeaux, Sky Blue, Beige
Material: 100% Polyester, Fleece
Größe: 180 x 120cm
Preis: 23,90 €

Mittwoch, 15. Dezember 2010

Virtueller Adventskalender, Tag 15: Geschenktipp Musik aus der Mütze

Schnee + Eis haben uns gerade fest im Griff und ohne Kopfbedeckung sollte man das Haus nicht verlassen. Was aber tun, wenn man auch bei kalten Temperaturen auf die Musikberieselung aus dem MP3-Player nicht verzichten will? Die unter die Mütze gestopften Kopfhörer können dann ganz schon lästig werden!
Abhilfe verspricht die coole Mütze iLogic Sound Hat mit eingebauten Lautsprechern. Einfach in das Gerät einstecken und los geht's!

Die ultimative Geschenkidee, für Menschen, die schon alles haben. Wenn Sie sich selber damit eine Freude machen, können wir das natürlich auch gut verstehen ;-)

Erhältlich in schwarz, weiß und rosa.

Material: Fleece/100% Polyester
Durchmesser der Mütze: 20 cm (Einheitsgröße)
Preis: 19,95 €
Bezug über www.sowaswillichauch.de

Verfügbar/Lieferbar in 2-3 Werktagen (Stand 15.12.2010).

Dienstag, 14. Dezember 2010

Virtueller Adventskalender, Tag 14: Weihnachtsbräuche rund um den Globus

Sie werden dieses Jahr Weihnachten nicht zu Hause verbringen, sondern verlassen Freunde, Familie und Weihnachtsbaum, um in einem fremden Land, in einer anderen Kultur mitzuerleben, wie dort Weihnachten gefeiert wird? Oder Sie denken darüber nach? Dann hilft Ihnen vielleicht unsere Liste, wie Weihnachten rund um den Globus gefeiert wird:

Belgien und Niederlande
Der Sinterklaasavond (Nikolausabend) bleibt in den Niederlanden wichtiger, obwohl die Niederländer in den letzten Jahren ebenfalls begonnen haben, den Weihnachtsabend mit dem Weihnachtsmann zu feiern. Dies löst jedes Jahr eine kleine Kontroverse darüber aus, ab wann es angemessen ist, Weihnachten zu feiern. Ladenbesitzer beginnen mit der lukrativen Weihnachtszeit gleich nach dem Nikolaustag (Dekorationen hängen meist schon vorher), während andere befürchten, dass das „fremde“ und „kommerzielle“ Weihnachten die Nikolausfeiern zu sehr beeinträchtigt. Da der amerikanische Santa Claus nachweislich von Sinterklaas abstammt, tritt er hier also in Rivalität zu seinem Vorfahren.
Der niederländische, aber auch belgische, Sinterklaas wird wie der deutsche Nikolaus von einem Helfer namens Zwarte Piet (Schwarzer Peter) begleitet. Er trägt einen Bischofshut und stützt sich auf einen gekrümmten Stab. Man sagt von ihm, dass er das Jahr über in Spanien lebt und Mitte November mit einem Dampfschiff in den Niederlanden eintrifft, was in vielen Küstenorten jeweils nachgespielt wird. Kinder lassen ihre Schuhe vor dem Nikolausabend draußen, um sie am Morgen mit Süßigkeiten gefüllt zu finden. Dementsprechend sind der 5. Dezember in den Niederlanden und der 6. Dezember in Belgien als eigentliche Geschenktage anerkannt, während der 25. Dezember mehr ein religiöses Ereignis ist.

Finnland
Joulupukki ist der finnische Name des Weihnachtsmanns, was wörtlich „Weihnachtsbock“ bedeutet und auf die mythische Gestalt des Julbockes verweist. Dieser Ausdruck stammt aus einer Zeit, als es üblich war, sich nach dem Weihnachtsessen mit Ziegenhäuten zu verkleiden.
Heute ist der Joulupukki ein gewöhnlicher Weihnachtsmann, allerdings mit einigen Besonderheiten. Sein Wohnort befindet sich aus finnischer Sicht auf dem Korvatunturi in Finnisch-Lappland. Er kriecht nicht den Kamin hinunter, sondern klopft an Heiligabend an die Wohnungstür. Wenn er eintritt, sind seine ersten Worte jeweils: „Onkos täällä kilttejä lapsia?“ („Gibt es hier artige Kinder?“)
Er trägt rote, warme Kleidung und benutzt einen Gehstock. Er fährt auf einem Rentierschlitten zu den Häusern. Eines der Rentiere heißt Petteri Punakuono und war das Vorbild für Rudolph the Red-Nosed Reindeer. Joulupukki hat sogar eine Frau namens Joulumuori, die feinen Weihnachtsporridge zubereiten kann.
Zum traditionellen Weihnachtsessen gehören Weihnachtsschinken, Kartoffel- und Steckrübenauflauf sowie Rosolli-Salat (Rote-Bete-Salat). Als Gebäck sind Piparkakut (Pfefferkuchen) und Joulutortut üblich. Letztere sind sternförmige Blätterteigtaschen, die mit Pflaumenmus gefüllt werden. Üblich ist außerdem Glögi, ein Weihnachtspunsch, der je nach Geschmack mit oder ohne Alkohol hergestellt wird und meist mit Rosinen und Mandeln serviert wird.

Frankreich
Der französische Weihnachtsmann heißt Père Noël. Anders als der amerikanische Santa Claus tritt er nicht in Jacken und Hosen auf, sondern trägt ein langes, rotes Gewand mit Zipfelmütze. Seine Geschenke trägt er nicht in einem Sack, sondern in einer hotte (Korb) auf dem Rücken, ähnlich wie bei der Weinernte. Die Kinder stellen ihre Schuhe vor die Tür. Ein beliebtes Weihnachtslied der französischen Kinder ist „Petit Papa Noël“.

Ghana
Die Vorbereitungen in Ghana beginnen sehr früh. Sehr viele Leute sind in der Vorweihnachtszeit unterwegs, um Familie und Freunde zu besuchen - aber alle versuchen, am Heiligen Abend wieder zu Hause zu sein. Die Häuser werden dekoriert, ebenso ein Baum (Mango, Guave oder Cashew) auf dem Marktplatz. Das traditionelle Weihnachtsessen besteht aus gekochtem Reis, einem Ziegen- oder Hühnereintopf oder einer Ziegen- oder Hühnersuppe, Reis mit Huhn, Ziege oder Lamm und Früchten.

Großbritannien
Die Weihnachtstraditionen aus England wurden auch von den ehemaligen Kolonien in Nordamerika, Australien oder Neuseeland übernommen. An Heiligabend (Christmas Eve) werden die Geschenke durch den Weihnachtsmann, der hier Father Christmas heißt, unter den Weihnachtsbaum geliefert. Den Briten erscheint ihre Bezeichnung für den Weihnachtsmann als formeller als die amerikanische Version des Santa Claus. Am Weihnachtstag (Christmas Day) kommen Familien und manchmal auch Freunde zu einem traditionellen Weihnachtsmahl zusammen. Weihnachten wird häufiger als in einer durchschnittlichen Jahreszeit ferngesehen und für viele Fernsehstationen ist der Heiligabend der quotenträchtigste Tag des Jahres. Viele Briten verfolgen auch heute noch die jährliche Weihnachtsansprache der Königin. Eine der meist gehörten Radiosendungen ist die seit Jahrzehnten live übertragene nachmittägliche Feier der »Nine Lessons and Carols« aus dem King's College, Cambridge. Auch am 26. Dezember wird weiter gefeiert: Der Boxing Day im Vereinigten Königreich beziehungsweise St. Stephen's Day in Irland ist eine Erweiterung des Weihnachtsfests, hat aber historische und religiöse Wurzeln im Fest des heiligen Stephanus.

Kenia
Lustig gefeiert wird an Weihnachten in Kenia im Kreis der Familie. Am Heiligen Abend trifft man sich zu einem großen Festmahl. Danach haben die Kinder zu tun: Sie müssen das Haus reinigen, dekorieren und das Essen für den nächsten Tag vorbereiten. Am Morgen des 25. Dezembers wird eine Ziege geschlachtet, deren Fleisch in der Familie verteilt wird. Danach geht man von Haus zu Haus, um überall fröhliche Weihnachten zu wünschen und Geschenke auszutauschen. Zum Ausklang des Festes wird bis in den Morgen ausgelassen getanzt.

Mexiko
Kinder singen in einer Prozession mit dem Ast Veracruz in Mexiko
Die Mexikaner beginnen die Weihnachtsfeiern am 15. Dezember während der neuntägigen Posadas. In dieser Zeit symbolisiert man die Suche Maria und Josephs nach einer Herberge. Der Gastwirt lädt in sein Haus ein, man zerschlägt eine piñata, trinkt Ponche, ein Heißgetränk welches einer Bowle ähnelt und mit den typischen mexikanischen Früchten zubereitet wird, und man isst Buñuelos. Wird am Heiligabend gefeiert, isst man dann das Abendessen: Truthahn oder Kabeljau, Romeritos und andere Spezialitäten, die von Haus zu Haus verschieden sind. Um Mitternacht wird dann das Jesuskind in die Krippe gelegt, um zu symbolisieren dass es geboren wurde. Erst dann werden die Geschenke geöffnet.

Namibia
Bedingt durch die Vergangenheit als deutsche Kolonie werden in Namibia an Weihnachten viele, deutsche Traditionen gepflegt. Ein großer Unterschied besteht allerdings in den Temperaturen: Da der Dezember in den namibianischen Sommer fällt, herrschen teilweise Temperaturen von bis zu 40° Celsius. So berichtete mir die Besitzerin einer Gästefarm, auf der ich einmal zu Besuch war, dass sie die Wachskerzen bis kurz vor der Bescherung im Kühlschrank lagern würden, diese dann rasch am Baum anbringen und anzünden würden. Zum Singen gemeinsamer Weihnachtslieder blieben ihnen dann ungefähr 10 Minuten, bevor die Kerzen so weit geschmolzen wären, dass sie durch ihre Biegung kurz davor stünden, den Baum in Brand zu setzen.

Philippinen
Auf den Philippinen beginnt die Weihnachtszeit bereits am 16.12. und dauert bis zum ersten Sonntag im Januar! Das eigentliche Weihnachtsfest beginnt am 25.12. mit einer Mitternachtsmesse, gefolgt von einem Buffet mit einer Hühner-Reis-Suppe, Frühlingsrollen, gefüllten Fisch, Schinken, Nudelgerichten und Früchten. Beschenkt werden die Kinder von Oma und Opa. Der 26.12. gehört weiteren Familienbesuchen.

Spanien
In Spanien sind es traditionell die Heiligen Drei Könige, die den Kindern am 6. Januar an Stelle des Weihnachtsmanns oder des Christkinds Weihnachtsgeschenke bringen, wobei die unartigen Kinder statt Geschenken nur Kohlestücke erhalten. Hierzu wird in vielen spanischen Städten die Ankunft der Drei Könige in Form eines Umzugs am 5. Januar gefeiert. Die drei Könige kommen nicht selten auf Kamelen angeritten. Die Kinder müssen für sie am Vortag Wasser und Brot vor die Tür stellen.
Des Weiteren werden in Spanien traditionell keine Weihnachtsbäume aufgestellt, sondern die Wohnungen lediglich mit Weihnachtskrippen geschmückt. In den Straßen hängen Lichterketten mit Glückwünschen oder Sterndekorationen zwischen den Häuserzügen.
Seit den 1980er Jahren kommen allerdings verstärkt mitteleuropäische und angelsächsische Traditionen wie der Weihnachtsbaum auf. Ein weiterer Grund für die Beschenkung durch den Weihnachtsmann am 24. Dezember ist, dass spanische Schulkinder ihre Geschenke so zu Beginn der Ferien erhalten und Zeit zum Spielen haben, was bei einer Beschenkung durch die Heiligen Drei Könige am letzten Ferientag weniger der Fall ist.
Am 22. Dezember findet in Spanien alljährlich die ausgesprochen beliebte Weihnachtslotterie Sorteo de Navidad statt.

Tschechien
Am 24. Dezember, dem Štědrý den, werden in Tschechien abends Geschenke gegeben. Sie sollen von Ježíšek, dem Jesuskind, kommen. Vor dem Weihnachtsmahl und dem anschließenden Geschenkeauspacken soll man nichts essen.
Andere tschechische Weihnachtstraditionen beinhalten Zukunftsdeutungen. Äpfel werden kreuzweise geschnitten: Wenn ein Stern im Kern erscheint, steht ein gutes Jahr bevor, erscheint ein Kreuz, wird es ein schlechtes Jahr geben. Mädchen werfen Schuhe über ihre Schultern, um zu schauen, ob eine baldige Heirat bevorsteht. Dies soll eintreten, wenn der Spitz zur Türe zeigt. Auch Zinngießen gehört zu dieser Art von Tradition.

Montag, 13. Dezember 2010

Virtueller Adventskalender, Tag 13: DVD-Tipp "Tatsächlich Liebe"

Einmal im Jahr, bevorzugt in der Adventszeit, muss diese DVD einfach sein: Tatsächlich Liebe. Schon bei der Auftaktszene am Flughafen, wenn Menschen, die sich lange nicht gesehen haben oder sehnsüchtig auf die Ankunft ihrer Liebsten gewartet haben, in die Arme fallen, wird einem ganz warm ums Herz. Dieses Gefühl zieht sich durch den kompletten Film hindurch, ist aber mit genügend Humor gespickt, so dass der Schmalz nicht zu sehr aus der untersten Ecke des Bildschirms trieft.

Über die Handlung:
Zehn außergewöhnliche Geschichten, die sich am Weihnachtsabend zu einer verweben: Ein Premierminister verliebt sich in das Mädchen, das den Tee serviert, ein Schriftsteller sucht Ruhe in Südfrankreich und findet dort eine Liebe ohne Worte, ein Rockstar erlebt ein privates Comeback mit seinem Manager... Jeder von ihnen ist auf der Suche nach Liebe. Die Produzenten von "Notting Hill" und "Bridget Jones - Schokolade zum Frühstück" haben mit Tatsächlich Liebe einen erneuten Volltreffer ins Herz gelandet. Die romantische Liebeskomödie begeistert mit fantastischer Starbesetzung und einem wunderschönen Soundtrack.

Mit Starbesetzung bis in die Nebenrollen, unter anderem:
Hugh Grant, Keira Kneightley, Emma Thompson, Colin Firth, Liam Neeson, Heike Makatsch, Rowan Atkison und Alan Rickman.

DVD "Tatsächlich Liebe" als Blu-Ray Version bestellen:



DVD "Tatsächlich Liebe" in der klassischen Version bestellen:

Sonntag, 12. Dezember 2010

Virtueller Adventskalender, Tag 12: Geschenktipp: Dinner in München

Black Cod mit Miso, © Nobu Matsuhisa
Das Rezept zur Crème Brulée muss leider noch etwas warten, da bin ich gestern nicht mehr zu gekommen. Statt dessen ein ganz edler Geschenktipp, der auch etwas mit Essen zu tun hat. Kennern der kulinarischen Szene ist "Nobu" Matsuhisa, japanischer Starkoch, der eine sensationelle Küche mit lateinamerikanischen Elementen präsentiert, bestens bekannt. 2011 kommt Nobu erstmals nach Deutschland!

Vom 18. bis zum 26. März 2011 findet das kulinarische Gastspiel im Gourmetrestaurant Mark’s des Mandarin Oriental in München statt. Ein Team von sieben Köchen des „Nobu“-Restaurants Matsuhisa Mykonos wird jeden Abend exklusiv das „Nobu“ Signature „Omakase“ 6-Gang Menü für die Gäste zelebrieren. Das Menü beinhaltet Höhepunkte der japanisch-peruanischen Küche des Restaurants wie besipielsweise „Black Alaskan Cod with Miso“ oder Variationen seines „New Style Sashimi“.

Die weltberühmte New Style Cuisine von Nobu Matsuhisa überrascht immer wieder mit innovativen Kreationen und einzigartigen Geschmackserlebnissen. Japanische Tradition und Perfektion treffen hier auf lateinamerikanisches Temperament. Seit er das erste Mal mit seinem älteren Bruder ein Sushi-Restaurant besuchte, wusste Nobuyuki Matsuhisa, dass seine Zukunft in der Küche liegt. Nach Aufenthalten in Peru und Argentinien bekamen seine Gerichte einen lateinamerikanischen Einfluss. Heute stehen seine Restaurants weltweit für Glanz und Glamour.

Eine Geschenkgutschein für dieses edle Abendessen (inklusive Übernachtung im Mandarin Oriental, wenn Sie nicht in München wohnen) ist einzigartiges, nicht wiederholbares Geschenk! Eignet sich natürlich auch für Hochzeitstagsüberraschungen!

Preis: 119,- € pro Person
Reservierung und weitere Infos unter:
Tel.: +49-89-290 98 888

Über das Mandarin Oriental, München:
Das Mandarin Oriental, Munich ist trotz seiner zentralen Stadtlage ein stilles Refugium aus dem Jahre 1875 mit dem Charme und der Eleganz der Neo-Renaissance. Das ehemalige Ballhaus für gesellschaftliche Ereignisse wurde im Mai 1990 als Hotel Rafael eröffnet und im Mai 2000 von der Mandarin Oriental Hotel Group übernommen. Das mehrfach ausgezeichnete Hotel bietet personalisierten Service auf höchstem Niveau und definiert Luxus neu. Zu den Besonderheiten des Mandarin Oriental, Munich gehört das Gourmetrestaurant Mark’s (1 Michelin Stern) und die Dachterrasse mit beheiztem Pool (geöffnet in der Sommersaison) und einem spektakulären 360 Grad Blick über die Dächer der Stadt und auf die Alpen.

Samstag, 11. Dezember 2010

Virtueller Adventskalender, Tag 11: Rezeptidee: Herbe Kaffeecrème

Die Januar-Ausgabe ist seit gestern abgeschlossen und vor mir liegt ein Wochenende ohne Artikel schreiben oder recherchieren. Das werde ich dazu nutzen, zwei Nachtischrezepte für Weihnachten auszuprobieren. Mit einem davon - Herbe Kaffeecrème – habe ich des Öfteren schon Gäste entzückt, vor allem die, die sonst nicht wahre Verfechter süßer Sachen sind. Das kann ich also heute schon teilen.

Das andere Rezept - Crème Brulée mit Kaffirlimettenaroma - habe ich erst unlängst selber bei einem Abendessen im französischen Bistro/Weinlokal "Au Comptoir de Loic" in München kennenlernen dürfen. Ohne Rezept, aber mit Hilfe meines Mannes, der hervorragend kocht, werden wir uns das Rezept heute selber erarbeiten. Wenn's gelingt - wovon ich ausgehe - gibt es morgen hier die Anleitung dazu!

Doch nun erstmal viel Spaß mit der köstlichen Kaffee-Crème!

Für 8 kleine Portionen:

5 Eigelb
3 Esslöffel Whisky
1 flüssigen Espresso (besser) oder alternativ 25 g Espressopulver
135 g Zucker
1 Tütchen Vanillezucker
3 Blätter aufgelöste Gelantine

Wasserbad herstellen:
Schüssel mit Rundboden in einen größeren Topf mit Wasser stellen. Die Rundschüssel muss etwa 1/3 – 1/2 aussen vom Wasser bedeckt sein.
Wasser kochen lassen, Herd abschalten bis das Wasser nicht mehr sprudelt,
Dann Zutaten im warmen Wasserbad 3 Min. aufschlagen, Eier hinzufügen und weiter aufschlagen.
Anschließend die aufgelöste Gelantine unterrühren.

Speise im Eisbad erkalten lassen

Anschließend 250 g geschlagene Schlagsahne unterheben und in Tassen füllen. Creme kalt stellen.

Vor dem Servieren mit Schokoraspeln bestreuen

Freitag, 10. Dezember 2010

Virtueller Adventskalender, Tag 10: Buchtipp - Reisebericht eines Blinden

Sie suchen noch einem passenden Buchgeschenk für Reisefans oder wollen sich selber über die Feiertage mal wieder so richtig in ein Buch versenken? Dann entdecken Sie mit Ilija Trojanow einen der außergewöhnlichsten Reisenden!

Die unglaublichen Aufzeichnungen eines jungen britischen Offiziers, der sein Augenlicht verlor und auszog, die Welt zu entdecken. In Szene gesetzt vom Autor des "Weltensammlers" und des "Nomaden auf vier Kontinenten".

Mit 25 verliert der britische Marineleutnant James Holman sein Augenlicht. Doch anstatt sich in sein Schicksal als Militärinvalide zu fügen, erfüllt er sich einen Kindheitstraum: die Umseglung der Welt. Ganz ohne Helfer bricht er im Jahre 1819 auf, zur Grand Tour durch Europa, zu den neu gegründeten Kolonien an der Westküste Afrikas und bis ins Innere Sibiriens. Zeitgenossen wie Charles Darwin und Richard F. Burton bewunderten ihn für seine Beobachtungsgabe und seinen Wagemut. Als vehementer Kritiker der Sklaverei war er seiner Zeit weit voraus. Seine Reisebeschreibungen wurden schon zu Lebzeiten Bestseller. Jetzt sind Holmans Aufzeichnungen auch auf Deutsch zu entdecken, ausgewählt und kommentiert von Erfolgsautor Ilija Trojanow.

Malik Verlag
1. Auflage (September 2010)
Preis: € 22,95 [D], € 23,60 [A], sFr 34,90
ISBN: 9783890297576
Jetzt über Amazon bestellen:

Donnerstag, 9. Dezember 2010

Virtueller Adventskalender, Tag 9: Ich-will-weg Video

Da hat uns doch heute morgen in der Redaktion glatt der Schlag getroffen: Nachdem gestern ein für München mal wieder so typische Föhn uns abends noch Temperaturen von 10° Celsius (plus, wohlgemerkt!) bescherte, erwachten wir heute morgen in einer schneeweißen Welt.
Der Himmel hat sich farblich passend dazu in ein zartes Hellgrau gehüllt, und obwohl der Winter wahrscheinlich noch gar nicht richtig begonnen hat, melden sich die ersten Fernweh- und Ich-will-Sonne-sehen-Gefühle zu Wort.

Also, YouTube anwerfen, auf den Reise-Channel zappen und los geht's mit dem schönen Song "Susanne zur Freiheit" von Fischmob:



Die Hamburger Hip-Hop-Band aus den neunziger Jahren tourte eine Weile recht erfolgreich als Vorgruppe von "Die Ärzte" durch die Republik. Und bevor Sie jetzt angewidert wegklicken, weil Sie nicht auf Hip-Hop stehen: Bitte kurz reinklicken, ist ein wirklich melodischer, schöner Sound. Versprochen!

Mittwoch, 8. Dezember 2010

Virtueller Adventskalender, Tag 8: Schoko-Fondue

Noch so recht keine zündende Idee für den festlichen Nachtisch an Weihnachen oder Sie sind noch auf der Suche nach einem nicht teuren, aber ausgefallenen Geschenk, das der/die Beschenkte ziemlich sicher noch nicht hat? Wie wäre es denn mit einem Set für Schokofondue?!
Das Prinzip ist so einfach wie köstlich: Hochwertige Schokolade wird in einem Mini-Fonduetopf zum Schmelzen gebracht und dann darf jeder vorbereitetes, kleingeschnittenes Obst in die süße Masse tauchen. Für festlichere Gelegenheiten wie Weihnachten eignen sich von den Obst-Exoten her beispielsweise Mango, Physalis (Kap-Stachelbeere, für die braucht man keine Fonduegabeln), Ananas, Karambole (Sternfrucht. Tipp: die Scheiben vierteln, passen sonst nicht in den Topf!) und natürlich Honigmelone.
Als Klassiker schlechthin gelten Erdbeeren.

Das "Kela" Schoko-Fondue zaubert direkt etwas Urlaubsstimmung mit an den Tisch und ist mit ca. 9,- € ein wirklich tolles Angebot. Erhältlich über Amazon, versandfertig in ca. 4-5 Tagen (Stand 8.12.), also rechtzeitig bestellen!


Das "Domestic" Schoko-Fondue ist neutraler in den Farben und wirkt etwas edler. Ausserdem werden passende Keramikschälchen für das kleingeschnittene Obst direkt mitgeliefert. Deshalb ist der Preis von ca. 20,- € auch gerechtfertigt. Auf Lager (Stand 8.12.).



Sie haben so ihre Zweifel ob der Kochkünste des Beschenkten? Dann legen Sie doch noch das kleine Kochbuch "Fondues zum Dahinschmelzen" dazu. Enthält auch Rezepte für Käsefondue etc. Kostet nur 3,95 € und ist auf Lager (Stand 8.12.).

Dienstag, 7. Dezember 2010

Virtueller Adventskalender, Tag 7: Die virtuelle Schneekugel vom WTTC

Der World Travel & Tourism Council hat eine so schöne Schneekugel entworfen - schöner hätten's wir auch nicht hinbekommen.

Darum geht der virtuelle Adventskalender heute direkt als Link auf die Kugel weiter:
http://www.wttc.org/snowglobe/

Unser Lieblingsmotiv? Schneetreiben über den Pyramiden von Gizeh. Oder dem Taj Mahal in Agra. Oder... Ich glaub, ich muss direkt noch mal schütteln...

Montag, 6. Dezember 2010

Virtueller Adventskalender, Tag 6: Wie Rudolph das Rentier zum Nikolaus kam

Haben Sie sich eigentlich auch schon einmal gefragt, warum der Schlitten vom Nikolaus in den angelsächsischen Ländern von einem rotnasigen Rentier gezogen wird? Hat es etwa die Nase zu tief in den Glühweinbecher gesteckt? Wir haben recherchiert...

Rudolph, das rotnasige Rentier: Oder wie aus einer Werbeaktion eine Weihnachtsgeschichte wurde...

Rudolph, das rotnasige Rentier gehört in den USA gehört untrennbar zu Weihnachten wie der geschmückte Tannenbaum und die Socken am Kamin und kein Kind, das ihn nicht kennt. Man kann also sagen, er ist das berühmteste Rentier der Welt.

Dass der Schlitten von Santa Claus von Rentieren durch die kalten Winternächte gezogen wird, weiss seit 1822 jedes Kind.

Damals schrieb der New Yorker Dichter und Professor Clement Clarke Moore die Geschichte "A Visit from St. Nicholas" auf. In der Geschichte beschrieb er acht Tiere, die vor die voll beladene Kutsche gespannt waren, und gab ihnen auch jeweils einen Namen: Blitzen, Cupid, Comet, Dancer, Dasher, Donder, Prancer und Vixen.



Die Geschichte verbreitete sich in Windeseile durch das ganze Land und bald kannte jeder die Namen der braven Gehilfen des Weihnachtsmannes auswendig. Mehr als einhundert Jahre später gesellte sich dann erst das neunte Rentier zu der Runde: Bei Montgomery Ward war es Tradition, den Kunden jedes Jahr zur Weihnachtszeit ein Kinderbuch als Werbegeschenk zu übergeben. 1939 beschloss die Firmenleitung, die Bücher nicht mehr einzukaufen, sondern selber eines herauszugeben. Der mit Kinderliedern vertraute Autor Robert Lewis May, seit 1935 als Anzeigenverfasser bei der Kaufhauskette, hatte sich für die Geschichte mit Rudolph, dem rotnasigen Rentier entschieden, nachdem er Vornamen wie Reginald (zu britisch) oder Rollo (zu heiter) verworfen hatte. Die Kaufhausleitung war wegen des Attributs „rotnasig“ zunächst besorgt, da dies mit Alkoholismus und Alkoholikern assoziiert werden konnte und deshalb nicht gerade zu Weihnachten passte. Als letzte Zweifel ausgeräumt waren, wurde die Geschichte vom jungen, aus der Art geschlagenen Rentier mit der leuchtenden Nase zu Weihnachten 1939 veröffentlicht und 2,4 Millionen mal verkauft, bis 1946 gingen über sechs Millionen Exemplare dieses Malbuchs über die Ladentheken. May hatte für seine Idee lediglich eine Pauschale kassiert, das Urheberrecht wurde für die Kaufhauskette eingetragen. Erst im Mai 1947 erhielt May das Urheberrecht. Autor May konnte mit den nunmehr fließenden Tantiemen die Arztrechnungen seiner an Krebs erkrankten Frau finanzieren.

Robert L. May ersann Rudolph, das Rentier, das wegen seiner leuchtend roten Nase von allen anderen Rentieren gehänselt wird.

 Die Kinder liebten den Aussenseiter Rudolph auf Anhieb. Und sie waren von dem Ausgang der Geschichte begeistert: Als Santa Claus an einem besonders nebligen Weihnachtsabend zu seiner Fahrt aufbrechen will, bittet er Rudolph, mit seiner Nase den Weg durch die undurchsichtige Nacht zu leuchten. Seither darf das kleine Rentier den Schlitten anführen und kein anderes Rentier lacht mehr über ihn.

Das Buch über Rudolph wurde in den USA ein Bestseller. Zehn Jahre später schrieben Johnny Marks und Gene Autry das berühmte Weihnachtslied "Rudolph the red-nosed Reindeer", das sofort Platz Eins der Hitparaden stürmte. Als Zeichentrickfilm-Figur machte Rudolph schließlich ab 1964 Karriere. Und mittlerweile kennen und lieben Kinder überall auf der Welt den kleinen, mutigen Gesellen.

Sonntag, 5. Dezember 2010

Virtueller Adventskalender, Tag 5: Weihnachten am anderen Ende der Welt: Bahamas

Währen hierzulande die feierliche Stimmung steigt, die Lautsprecher in den Kaufhäusern zunehmend Glockengeläut und besinnliche Musik in die eisige Kälte hinausplärren und über den Städten eine unsichtbare Duftglocke aus Zimt, Glühweingewürzen und Nelken zu schweben scheint, steigt die fröhliche und erwartungsvolle Stimmung auf den Bahamas. Hier bereitet man sich nämlich auf den traditionellen Karneval, den "Junkanoo" vor, der in der traditionellen Junkanoo Parade gipfelt.

Der Junkanoo ist eine Musik- und Tanzform, die es auf den Bahamas seit der Sklavenzeit gibt. Was „Junkanoo“ genau bedeutet und wo es herkommt ist bis heute ungeklärt. Der Überlieferung zufolge brachte ein afrikanischen Stammesführer, der als Sklave auf die Bahamas kam, den Junkanoo mit. Er hieß John Canoe. Canoe wollte das Recht, mit seinen Leuten auf traditionelle afrikanische Weise feiern zu können. Am 25. und am 26. Dezember, dem sogenannten Boxing Day, wurde es schließlich gewährt.

Der Junkanoo lässt sich auf afrikanische Ursprünge zurückverfolgen und blieb bis heute nahezu unverändert. Im August legt jede Gruppe das neue Thema für das Fest fest, doch das eigentliche Fest beginnt erst am 26. Dezember. Jede Gruppe bemüht sich das originellste Kostüm, die überzeugendste Tanzperformance und die mitreißendste Musik zu präsentieren, denn nur wer damit überzeugt gewinnt den Preis.

Musik-Tipps:

CD's der bahamischen Gruppe Baha Men, die auf den Bahamas einen ähnlichen Stand einnehmen, wie Bob Marley auf Jamaika und die Junkanoo-Rhythmen international bekannt gemacht haben.

CD Junkanoo im iTunes Store.

CD Kalik im iTunes Store.

Ein Sampler mit verschiedenen Interpreten ist leider nur als US Import erhältlich:
CD "A Junkanoo Christmas" auf Amazon.de

Samstag, 4. Dezember 2010

Virtueller Adventskalender, Tag 4: Video - Dreaming of a white Christmas

Lange danach gesucht (deswegen kommt das heutige virtuelle Türchen auch erst am Nachmittag) und endlich auf You Tube fündig geworden:

Der legendäre Weihnachtsklassiker "I'm dreaming of a white Christmas" als Neuinterpretation eines singenden Weihnachstmannes mit seinem Reindeer-Chor. Angucken + freuen:



Wir wünschen einen 2. Advent!

Freitag, 3. Dezember 2010

Virtueller Adventskalender, Tag 3: Rezept für weißen, heißen Glühwein

Noch mindestens bis Sonntag abend sollen uns die bitterlich-kalten Minustemperaturen erhalten bleiben, die ganz Deutschland fest im Griff haben. Ganz Deutschland? Nicht ganz! Denn zumindest bei uns in der Redaktion werden wir heute Abend die Woche mit einem weißen, heißen Glühwein ausklingen lassen.

Wenn Sie es uns gleichtun wollen, oder am Wochenende statt Weihnachtsmarkt lieber die Gemütlichkeit der eigenen vier Wände genießen wollen, hier das Rezept dazu:

Zutaten (ergibt 4 Portionen)

1 Flasche trockenen Weißwein (für ganz trockene Gemüter: Riesling oder Gewürztraminer, wer's etwas fruchtiger mag, nimmt einen italienischen Lugana)
1 Orange
1-2 Gewürzelken
1 Zimtstange
10 Stück Kandiszucker oder 5 Teelöffel braunen Rohrzucker

Die Orange entkernen, in Scheiben schneiden und mit dem Weißwein, Gewürznelken, Zucker und der Zimtstange in einen Topf geben. Langsam erhitzen, bei mittlerer Hitze kurz köcheln lassen, aber nicht zum Kochen/Sprudeln bringen.

Den Glühwein durch ein Sieb abgießen (wer im Büro kein Sieb hat: ein Kaffeefilter tut's auch!) und in hitzebeständigen Gläsern servieren.

Gut dazu passen Pfefferkuchen/Lebkuchen oder Spekulatius.

Merke: Weißer Glühwein gibt keine Rotweinflecken ;-)

Donnerstag, 2. Dezember 2010

Virtueller Adventskalender, Tag 2: Wie der Engel auf die Spitze kam

Für den heutigen Tag haben wir in der Sagen- und Geschichtenkiste gewühlt und sind ganz unten fündig geworden. Haben Sie sich auch schon einmal gefragt, wie der Weihnachtsengel eigentlich ursprünglich auf die Spitze des Tannenbaumes kam? Nun, wir wissen es jetzt und Sie gleich auch:


Wie der Engel auf die Christbaumspitze kam
(Autor unbekannt)


Es war vor langer Zeit, kurz vor Weihnachten, als der Weihnachtsmann sich auf den Weg zu seiner alljährlichen Reise machen wollte, aber nur auf Probleme stieß.

Vier seiner Elfen feierten krank und die Aushilfs-Elfen kamen mit der Spielzeug-Produktion nicht nach. Der Weihnachtsmann begann schon den Druck zu spüren, den er haben würde, wenn er aus dem Zeitplan geraten sollte.

Dann erzählte ihm seine Frau dass ihre Mutter sich zu einem Besuch angekündigt hatte.
Die Schwiegermutter hatte dem armen Weihnachtsmann gerade noch gefehlt!

Dann, als er nach draußen ging, um die Rentiere aufzuzäumen bemerkte er, dass 3 von ihnen hochschwanger waren und sich zwei weitere aus dem Staub gemacht hatten, der Himmel weiss wohin. Was für eine Katastrophe!

Er begann damit, den Schlitten zu beladen, doch eines der Bretter brach und der Spielzeugsack fiel so zu Boden, dass das meiste Spielzeug zerkratzt wurde - so ein Mist!
So frustriert ging der Weihnachtsmann ins Haus, um sich eine Tasse mit heißem Tee und einem Schuss Rum zu machen. Jedoch musste er feststellen dass die Elfen den ganzen Schnaps gesoffen hatten. In seiner Wut glitt ihm auch noch die Tasse aus den Händen und zersprang in tausend kleine Stücke, die sich über den ganzen Küchenboden verteilten.

Jetzt gab`s natürlich Ärger mit seiner Frau. Als er dann auch noch feststellen musste, dass Mäuse seinen Weihnachts-Stollen angeknabbert hatten, wollte er vor Wut fast platzen.

Da klingelte es an der Tür. Er öffnete und da stand ein kleiner Engel mit einem riesigen Christbaum. Der Engel sagte: "Frohe Weihnachten Weihnachtsmann! Ist das nicht ein schöner Tag? Ich habe da einen schönen Tannenbaum für dich. Wo soll ich den denn hinstecken?"

Und so hat die Tradition mit dem kleinen Engel auf der Christbaumspitze begonnen...

Mittwoch, 1. Dezember 2010

Virtueller Adventskalender, Tag 1

So, der Countdown läuft unerbittlich: In 24 Tagen ist Weihnachten. Da wohl kaum jemand von jetzt auf gleich in besinnlicher Stimmung ist und dem natürlich auch noch Jahresendgeschäft, Geschenke kaufen, Gans vorbereiten oder ähnliche, stressige Dinge entgegen stehen, machen wir den Auftakt mit einem Adventskalender der etwas anderen Art: Ein krimineller Adventskalender!

O du tödliche ... Weihnachten! Zeit der Besinnung. Die Welt verschwindet unter einer weißen Decke, in den Fenstern der Häuser funkelt Kerzenlicht, und es beginnen die festlichen Tage, an denen die Menschen sich zusammenfinden, um zu streiten und sich gegenseitig das Leben schwerzumachen. Im Kreise der Liebsten erwachen schwarze Gedanken, und die Messer werden nicht nur zum Tranchieren der Weihnachtsgans gewetzt. Also: Fürchtet euch – alle Jahre wieder! 24 Kurzkrimis der beliebtesten deutschsprachigen Krimiautorinnen und -autoren. Mit dabei sind unter anderem Oliver Bottini, Anne Chaplet, Heinrich Steinfest, Andrea Maria Schenkel.

Preis: 8,95 €

Verlag: rororo
ISBN-10: 3499255545
ISBN-13: 978-3499255540

Lieferbar ab 3. Dezember über Amazon.de

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