Montag, 30. Mai 2011

Huli Perückenmann im südlichen Hochland von Papua Neuguinea

© kirklandphotos.com
Heute ist das Hochland von Papua Neuguinea immer noch so beeindruckend wie seinerzeit, als die ersten Europäer es 1933 besuchten. Die Landschaft der Highlands variiert von feuchttropischen Regenwäldern über grasreiche Landschaften bis hin zum schneebedeckten Mount Wilhelm, dem höchsten Berg Papuas. Die Menschen leben hier hauptsächlich von der Landwirtschaft. In den Highlands befinden sich auch die Kaffee- und Teeplantagen Papua-Neuguineas, sowie die OK Tegi, die größte Kupfermine der Welt. Jedes Jahr marschieren traditionell geschmückte Hochlandbewohner nach Goroka und Mount Hagen, um an dem berühmten „sing-sing“ teilzunehmen. Ein weiteres beliebtes Ziel im Hochland ist Tari. Dieser Ort und die nahe Umgebung sind die Heimat der Tari Wigmen und deren Huli Klan Gruppen, einer der größten ethnischen Gruppen in den Südlichen Hochland Provinzen and auch eine der unberührtesten Kulturen. Die Huli wurden erst 1935 entdeckt und waren einer der letzten Gruppen, die unter Regierungsaufsicht kamen. Die Echthaarperücken der Männer sind oft bunt geschmückt mit getrockneten Magueriten, Paradiesvogelfedern und Bergblumen; ihre Gesichter sind für die ‚Sing-sing’ Aufführung in leuchtendem Gelb, Rot und Blau bemalt. Beim ersten Anblick erkennt man sofort ihre offensichtliche Nachahmung eines Paradiesvogels.

Papua-Neuginea ist das Schwerpunktthema im Mai bei den Reise-Inspirationen. Hier herunterladen oder als inApp Purchase Mai 2011 über die Reise-Inspirationen App für das iPad über iTunes beziehen.

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