Sonntag, 29. Mai 2011

Tubuan Tänzer in East New Britain, Papua Neuginea

© kirklandphotos.com
Duk-Duk ist ein Geheimbund, der einen Teil der traditionellen Kultur der Tolai aus dem Gebiet um Rabaul in Neubritannien (Papua-Neuguinea) im Südpazifik darstellt. Der Ursprung dieses Bundes liegt auf Neuirland, um 1830 wurde Duk-Duk in den bereits existierenden Tubuan-Bund und -Kult integriert.

Der Geheimbund der Duk-Duk verwendet männliche Duk-Duk-Masken und weibliche Tubuan-Masken (bedeutet „alte Frau“). Beide Arten sind auffallend spitz (kegelförmig) und aus Zuckerrohrfasern hergestellt und mit einem kurzen, buschigen Umhang aus Blättern versehen. Traditionell ist die Duk-Duk-Maske jedoch weniger spitz als die Tubuan-Maske und außerdem gesichtslos.

Die Tubuan-Maske hat runde Augen, einen sichelförmigen Mund, der auf dunklem Untergrund gemalt ist, und eine Art Krone aus Federschmuck. Hinter den Masken verbirgt sich stets ein Geist, wobei der Geist einer Duk-Duk-Maske mit dem Tod des Maskenträgers vergeht, der Geist hinter der Tubuan-Maske jedoch wiederaufsteht. Tubuan-Masken werden zwischen den Festzyklen in speziellen Hütten bei den geheimen Bundplätzen (Taraui) aufbewahrt, Duk-Duk-Masken verbrannt. Tubuan-Masken-Träger genießen hohes Prestige.

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