Dienstag, 17. Mai 2011

Unterwegs in Europa: Maut prellen kann teuer werden

In mittlerweile mehr als 20 europäischen Ländern werden Sie als Autofahrer für die Benutzung der Autobahnen und Schnellstraßen zur Kasse gebeten. Es folgt eine aktuelle Übersicht über die wichtigsten europäischen Reiseländer mit streckenbezogener Maut und Vignetten.

Je nach Streckenlänge wird die Straßennutzungsgebühr in Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Kroatien, Mazedonien, Polen, Portugal,Serbien und Spanien erhoben. Hier zahlen Sie für jeden zurückgelegten Kilometer. 

In Bulgarien, Österreich, Rumänien, Schweiz, Slowakei, Slowenien, Tschechien und Ungarn gibt es Vignetten mit unterschiedlichem Zeitfenster. Insbesondere die Jahresvignette hat sich in Österreich 
(76,50 €), der Schweiz (31,50 €), Tschechien (je nach Wechselkursschwankungen ca. 50,50 €) und Ungarn (je nach Wechselkursschwankungen ca. 148,- €) verteuert. Neben der Vignette und der streckenbezogenen Maut werden in vielen Ländern noch zusätzlich Brücken-, Tunnel- oder eine sogenannte City-Sondermaut fällig. Beispielsweise in Norwegen ist das an rund 140 Mautstationen der Fall.

"Schwarzfahren" kann laut ADAC richtig teuer werden. In der Slowakei ist etwa eine Strafe vom dreifachen des Vignettenpreises üblich, doch auch das Zehnfache (500 €!) möglich. Auch das Nachbarland Österreich versteht bei Mautprellern keinen Spaß. Hier muss eine Ersatzmaut von 120 € oder bei Verweigerung der sofortigen Bezahlung ein Bußgeld von mindestens 300 € entrichtet werden. Bei einem Mautvergehen in Slowenien werden zwischen 300 und 800 € fällig. Bei sofortiger Bezahlung wird das Bußgeld allerdings halbiert.

Die Vignetten für Österreich, Schweiz, Tschechien und Slowenien erhalten Sie in den ADAC Geschäftsstellen oder im Internet unter www.adac-shop.de.

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