Donnerstag, 26. Juli 2012

Sommer? War gestern! Eiszeit bei den Park Inns by Radisson


Egal, wie kühl und regnerisch der Juli in den letzten Tage noch daherkommt: In den Hotels der Marke Park Inn by Radisson ist Eiszeit in diesem Sommer spitze. Während Faultier Sid, Mammut Manni und Säbelzahntiger Diego in ‚Ice Age 4: Voll verschoben‘ auf der Kino-Leinwand ihr nächstes Abenteuer bestehen, weil Eichhörnchen Scrat mit seiner geliebten Nuss eine Katastrophe auslöste, können Sie auf der Website http://iceage.parkinn.de selbst auf "Nuss-Jagd" gehen und dabei viele heiße Preise eiskalt abräumen.

Jeden Tag können Sie sich auf der Webseite einloggen und in beliebig vielen Runden so viele Nüsse wie möglich sammeln. Doch Vorsicht: Wie die liebenswürdigen Zeichentrick-Helden im Film bekommen Sie es dabei mit den Piraten zu tun. Wird ein Piraten-Feld angeklickt, ist der Nuss-Vorrat eines Tages verloren. Erst am nächsten Tag können weitere, neue Nüsse gesammelt werden. Als Gewinne locken beispielsweise Wochenenden für zwei Personen in den Park Inn by Radisson Hotels in St. Petersburg und der isländischen Hauptstadt Reykjavik. Hauptpreis ist eine Woche Familien-Urlaub im Park Inn by Radisson Trysil Mountain Resort inmitten der beliebtesten Winter-Sport- und Ski-Destination Norwegens.


Wir drücken die Daumen...

Mittwoch, 4. Juli 2012

Buchtipp: Ai Weiwei, Der verbotene Blog

Ai Weiweis verbotener Blog erstmals auf Deutsch: einer der spannendsten Texte über das moderne China - und das ergreifende Dokument wachsender Wut und wachsenden Widerstands.

Nicht erst seit seiner Verhaftung wurde Ai Weiwei zur Ikone des Kampfes für Meinungsfreiheit, Menschenwürde und das Recht des Einzelnen auf individuelle Selbstentfaltung. Fast vier Jahre lang dokumentierte er im Internet, was er in seiner Heimat erlebte und was er sich dazu dachte - ein Glücksfall allein schon dies, liest man doch endlich einmal nicht die Analyse eines westlichen Experten, sondern den Bericht eines Chinesen, der sein Land liebt, viele Entwicklungen aber mit immer größerer Skepsis beobachtet: SARS, Milchpulverskandal, Olympische Spiele, Korruption, Organhandel, der Umgang mit dem Gedenken an das Massaker auf dem Platz des Himmlischen Friedens - zuviel stößt ihm auf. Nach einem großen Erdbeben, bei dem 20.000 Menschen zum Teil deshalb starben, weil aus minderwertigem Material gebaute öffentliche Gebäude zusammenfielen wie Kartenhäuser, beginnt er - öffentlich und mit der Kamera in der Hand - nach den Verantwortlichen zu fragen. Und die Bevölkerung dazu aufzurufen, sich zu organisieren. Zweimal wird er bei seinen Recherchen zusammengeschlagen. Sein Blog gewinnt an Wut - 2009 schreiten die Behörden ein, die Seite wird gesperrt, alle Einträge werden gelöscht. Eine in Vorbereitung befindliche chinesische Buchausgabe wird zurückgezogen. Ai Weiwei twittert weiter, mit je 120 chinesischen Zeichen pro Nachricht. 2011 verhaftet man ihn unter fadenscheinigen Gründen. Ein amerikanischer Verlag erarbeitete mit Ai Weiwei eine Buchausgabe, jetzt gibt es sie erstmals auf Deutsch. Der Kampf um Ai Weiweis Blog steht beispielhaft für den Kampf ums Internet in China. In seinen Texten sieht man einer Revolution beim Wachsen zu. Sie sind spannende persönliche Zeugnisse und haben das Zeug zum Klassiker der engagierten Literatur.

Über den Autor
Ai Weiwei wurde 1957 als Sohn eines regimekritischen Schriftstellers geboren. Als Kind lebte er mit seiner Familie in Verbannung in ärmlichsten Verhältnissen in entlegenen Provinzen Chinas. Als Künstler ging er nach New York, 1993 kehrte er nach China zurück. Dort war er Enfant terrible und dennoch beteiligt an Prestigeobjekten wie z. B. dem Bau des Pekinger Olympiastadions. Er lebte und arbeitete bis zu seiner Verhaftung in Peking.

In der aktuellen Ausgabe des Reisemagazins berichten wir über das Kunstquartier 798 in Beijing, in dem Werke von Ai Weiwei regelmäßig ausgestellt werden:
www.reise-inspirationen.de/aktuelles-magazin/

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